Zwei Größen stehen sich gegenüber: 234 gemeldete Masern-Erkrankungen und 216.000 modellierte Fiebertage. Entscheidend ist der Kipppunkt.
KRANKHEITSGESCHEHEN · BEOBACHTET
Wie viele Masern- Erkrankte gab es?
234
gemeldete MasernerkrankungenDeutschland · 2025 · alle Altersgruppen
Einordnung & Quelle öffnen
Die IFBA-Jahresreihe nennt für 2025 234 Meldungen, für 2024 645. Diese Zahl zeigt das beobachtete Krankheitsgeschehen bei bestehendem Impfprogramm.
Wichtig: Gemeldete Fälle sind nicht automatisch verhinderte Fälle. Für eine Nettonutzen-Bilanz braucht es zusätzlich eine Schätzung, wie viele Erkrankungen ohne Impfprogramm tatsächlich aufgetreten wären.
IMPFBELASTUNG · HOCHGERECHNET
Wie groß sind die Impfbelastungen?
216.000
kindliche Fiebertageaus 108.000 Fieberereignissen im 800.000-Dosen-Modell
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800.000 Dosen × 13,5 % angesetzte Fieberquote × 2 Tage = 216.000 Fiebertage. Das ist eine Modell-Hochrechnung der IFBA und keine bundesweite Zählung.
Schwere Folgen separat: Rund 28 Anerkennungen pro Jahr in der NaLI-Reihe 2009–2019 betreffen alle erfassten Impfungen, nicht nur Masernimpfstoffe.
Die Freiheitskanzlei ermittelt den Kipppunkt: Ab 19.465 verhinderten Masernfällen würde der angenommene Nutzen die Belastung durch Impfnebenwirkungen und Impfschäden überwiegen.
Ab wann kippt die Waage?
Nutzen durch die Impfungverhinderte Masernfälle
Schäden durch die Impfungverursachte Schäden
Beim Kipppunkt halten sich Nutzen und Schäden rechnerisch die Waage.Bei 19.465 verhinderten Masernfällen ist die Belastung durch Impfnebenwirkungen und Impfschäden rechnerisch ausgeglichen.
Annahmen und Rechenweg öffnen
Die Schadensseite bündelt Fiebertage, Betreuungsaufwand, Erwerbsausfall und angenommene Dauerschäden zu 604.570 gewichteten Schadenseinheiten im 800.000-Dosen-Modell.
Die Nutzenseite bildet den angenommenen Nutzen durch verhinderte Masernfälle ab. Auch sie wird in denselben Bewertungsmaßstab übersetzt, damit beide Seiten der Waage direkt vergleichbar werden.
Daraus ergibt sich der Kipppunkt von 19.465 verhinderten Masernfällen.
Schwere Folgen: Daten und Modellannahmen
ANERKENNUNGEN · ALLE ERFASSTEN IMPFUNGEN
Rund 28 pro Jahr. Keine MMR-Schadensrate.
306 anerkannte Impfschäden in den Jahren 2009–2019 ergeben rund 28 pro Jahr. Die NaLI-Zusammenstellung ordnet diese Gesamtzahl nicht ausschließlich MMR oder MMRV zu.
Die IFBA setzt daneben acht lebenslange Fälle je 800.000 Dosen als Modellannahme an. Diese Zahl ist keine beobachtete MMR-Schadensrate.
·
DEUTSCHLAND · 2001–2025 · IFBA-JAHRESREIHE
25 Jahre. Kein Jahreswert über der Modellreferenz.
Feste IFBA-Referenz19.465
Falläquivalente im 800.000-Dosen-Modell
Auch der höchste Jahreswert der Reihe bleibt unter der festen Modellreferenz von 19.465 Falläquivalenten.
Quellenstand: IFBA, September 2026. Keine Live-Fallstatistik.
Die Linie markiert nur den rechnerischen Kipppunkt des Modells. Sie ist keine Schätzung der tatsächlich verhinderten Fälle.
25 von 25 Jahren: Die gemeldeten Fallzahlen liegen unter der Modellreferenz.
Gemeldete Fälle sind nicht verhinderte Fälle. Die Grafik zeigt nur, dass die beobachteten Jahreswerte den errechneten Kipppunkt nicht erreichen.
Was die Referenz berechnet
Die IFBA ermittelt, wie viele tatsächlich verhinderte Masernfälle ihre modellierte Impfbelastung ausgleichen würden. Die Meldezahlen zeigen dagegen Erkrankungen bei bestehendem Impfprogramm. Für dessen Nettonutzen braucht man zusätzlich eine Schätzung der Erkrankungen ohne Impfprogramm. Die Originalausarbeitung trennt diese Fragen in Kapitel 16.8 ausdrücklich.
Die feste Linie gilt für 800.000 Dosen. Die alternative Jahresansicht skaliert die Belastung anhand von Geburtskohorte und Dosisregime.
Vollständige Tabelle öffnen
Weitere Kennzahlen dieser Jahresreihe
Deutschland · 2024645
gemeldete Fälle
Deutschland · 2025234
gemeldete Fälle
Deutschland · 2001–202527.337
Meldungen in 25 Jahren
Datenstand: Originalausarbeitung September 2026. Keine Live-Fallstatistik.
2020–2022: Pandemie und Nachweispflicht überlagern sich.
EIGENE RECHNUNG · NUR DIE NACHWEISPFLICHT
Was bringt die Masern-Impfnachweispflicht seit 2020 zusätzlich?
Zentralmodell der Freiheitskanzlei. Fünf untersuchte Geburtskohorten bis Ende 2024 – nicht pro Jahr.
Krankheitsentwicklung, Impfwirkung und Zusatzwirkung der Nachweispflicht werden einzeln betrachtet.
01 / DIE KRANKHEIT · HISTORISCHE ENTWICKLUNG
Erst weniger Tote. Dann weniger Fälle.
Zwei Entwicklungen, die man getrennt ansehen muss. Die Grafik zeigt den Unterschied – ohne aus einer zeitlichen Abfolge allein einen Kausalbeweis zu machen.
Beobachtung · England & Wales−86%
Todesfälle schon vor Beginn der Routineimpfung 1968.
Fünfjahresmittel 1940–1944 gegen 1963–1967: 695,2 gegen 98,8 Todesfälle pro Jahr. Gerundeter Rückgang.
Die Infektionen waren damit nicht verschwunden.
1963–1967 wurden dort weiterhin im Mittel rund 443.000 Erkrankungen pro Jahr gemeldet. Die Zahl der Todesfälle war stark gesunken – die Masern zirkulierten weiter.
Der spätere Rückgang der Erkrankungen passt zur Schutzwirkung der Impfung. Für Kausalität braucht es zusätzlich Studien und geeignete Vergleichsgruppen.
Quelle: ·
HISTORISCHER VERGLEICH · NICHT DEUTSCHLAND
England und Wales, 1940–1995
Erkrankungen Todesfälle Routineimpfung ab 1968
Getrennte Y-Achsen, gleiche Zeitachse. Absolute Jahreszahlen; keine altersstandardisierte Rate. Die Todesfallstatistik kann Spätfolgen einschließen. Ein Quotient aus beiden Reihen wäre deshalb keine saubere jährliche Fallsterblichkeit.
Alle Werte ansehen
1876–2026 / 150 JAHRE KONTEXT
Eine lange Geschichte. Keine erfundene Kurve.
Die Grenzen und Meldesysteme wechselten. Historische Archive, DDR und heutiges Deutschland bleiben deshalb getrennt.
1876–1939
Historische Quellen
Lokale Archive und historische Forschung. Keine durchgehende deutsche Fallreihe im Ausgangsmaterial.
1940–1995
Fälle und Todesfälle
England und Wales liefern getrennte amtliche Jahresreihen. Routineimpfung dort seit 1968.
1970 / 1974
Zwei deutsche Systeme
Impfpflicht in der DDR ab 1970. STIKO-Empfehlung in der alten Bundesrepublik ab 1974.
1986 / 1991
Die zweite Dosis
DDR ab 1986; allgemeine Zweitdosis-Empfehlung in Deutschland ab 1991. Jeweilige Programme unterscheiden.
2001
Neue Meldegrundlage
Bundesweite Meldedaten unter dem Infektionsschutzgesetz. Hier: Jahresreihe bis 2025.
2020
Gesetz und Pandemie
Masernschutzgesetz ab 1. März. Zeitgleich verändert die Pandemie Kontakte und Meldepraxis.
Die Datenlücke bleibt sichtbar. Für Deutschland liegt in den Ausgangsunterlagen keine durchgehend vergleichbare Fallreihe über 150 Jahre vor. Die alte Bundesrepublik vor 2001 wird hier nicht mit der DDR gleichgesetzt.
WAS SOLL EINE IMPFUNG BRINGEN?
Impfschutz ist keine Garantie.
Eine Impfung soll Erkrankungen verhindern. Ein Antikörperwert allein garantiert aber keinen individuellen Schutz. Die Wirksamkeit wird deshalb auch an tatsächlichen Erkrankungen untersucht – nicht nur am Titer.
KI-Symbolbild
01 · ANTIKÖRPER
Ein Hinweis. Keine Garantie.
Ein Bluttest kann Antikörper gegen Masern nachweisen. Das ist ein wichtiger Hinweis auf Immunität, aber keine sichere Vorhersage für jeden späteren Kontakt. Testverfahren unterscheiden sich; ein Titer bildet nicht die gesamte Immunantwort ab.
02 · WIRKSAMKEIT
Erkrankungen zählen. Nicht nur Titer messen.
Studien vergleichen auch, wie häufig Geimpfte und Ungeimpfte tatsächlich an Masern erkranken. Solche Daten liefern Wirksamkeitsnachweise über Laborwerte hinaus. Ein Ergebnis für eine Gruppe ist trotzdem keine Garantie für jede einzelne Person.
03 · SCHUTZGRENZEN
Impfdurchbrüche bleiben möglich.
Nicht jeder Mensch entwickelt denselben Schutz. Auch Geimpfte können an Masern erkranken. Das zeigt, dass Schutz nicht absolut ist – es widerlegt aber nicht die in Studien beobachtete Verringerung des Erkrankungsrisikos.
Nachweise und Grenzen der Aussagen
Wirksamkeit und individuelle Gewissheit sind zwei verschiedene Fragen. Beobachtete Erkrankungen sind ein klinischer Endpunkt, kein bloßer Antikörper-Ersatzwert. Für einen Wirksamkeitsnachweis ist keine absichtliche Ansteckung von Menschen erforderlich.
Die historische Nachbeobachtung von Ramsay, Moffatt und O’Connor untersuchte Masernerkrankungen bei Geimpften und ungeimpften Vergleichspersonen. Ihre Grenzen sind unter anderem die damaligen Impfstoffe, verlorene Nachbeobachtungen und wenige Erkrankungen in einzelnen Zeitfenstern. Sie ist keine individuelle Schutzprognose.
Das RKI beschreibt sowohl Antikörper- als auch zelluläre Immunantworten. Die CDC weist auf Unterschiede zwischen IgG-Testverfahren hin. Deshalb sind Impfunterlagen, Laborbefund, gesundheitliche Situation und klinische Einschätzung nicht beliebig austauschbar.
DIE EIGENSTÄNDIGE AUSARBEITUNG DER FREIHEITSKANZLEI
Die Impffolgenabschätzung. 61 Seiten Herleitung.
Gesundheitliche Folgen, Betreuung, Erwerbsausfall, schwere Ereignisse und langfristige Belastungen: Die IFBA rechnet die Folgen der gewählten Impfstrategie zusammen.
Die Herausgeberin versteht die Arbeiten als Nachholung einer öffentlichen Folgenprüfung. Die Impffolgenabschätzung mit 61 PDF-Seiten und die Gesamtevaluation mit 2.056 PDF-Seiten sind zwei eigene Dokumente – nicht nur eine Kurzübersicht auf dieser Website.
Stiftung Rudulin / Freiheitskanzlei · Studienleitung Markus Bönig · Fassung September 2026.
Autorenmodell · keine beobachtete Schadensstatistik
800.000Impfexpositionen als Bezugsgröße
108.000Fieberereignisse bei angesetzten 13,5 %
604.570gewichtete IFBA-Einheiten im Originalmodell
Das sind Dosen, Ereignisse und Modell-Einheiten – nicht drei gleichartige Patientenzähler.
MODELLWERKSTATT / SENSITIVITÄT
Was ändert das Ergebnis?
Diese Fallzahl ist eine freie Sensitivitätsannahme, keine gemessene MMR-Schadensrate.
Gewichtete Modellbelastung604.571
IFBA-Einheiten · gerundete Nachrechnung
Entspricht bei 31,06 Einheiten je Fall rund19.465Masern-Gesamtbelastungsäquivalenten im Modell
Die Originalsumme 604.570 und die Nachrechnung 604.571 unterscheiden sich um eine Einheit, weil die veröffentlichten Komponenten gerundet sind. Kein klinischer Risikorechner.
IFBA · DOSIS- UND PRÄPARATEMODELL · JAHRGANG 2025
Was ändert die Impfstrategie?
Ausgangspunkt: zwei Dosen im angenommenen MMR/MMRV-Mix. Die Varianten trennen Produktwechsel und Dosisreduktion.
Zwei Dosen · Modellmix176.645
Eine Dosis · MMR65.424
Erwartete Fieberereignisse im Modell – keine bundesweite Ereigniszählung.
Hier ändern sich Dosiszahl und Präparatemix. Die zusätzlich zu erwartenden Erkrankungen werden in diesem Belastungsvergleich nicht berechnet; er ist keine Empfehlung, eine Dosis auszulassen.
Berechnung und Originalwerte
Basis: 654.241 Kinder als Modellkohorte, zwei Expositionen und 13,5 % Fieberquote. MMR-Variante: 10 % Fieberquote. Bei gleicher Dosiszahl ergibt das rund 130.848 statt 176.645 Ereignisse (−25,9 %); bei einer Dosis rund 65.424 (−63,0 %).
Die veröffentlichte Gesamtlast sinkt im Ein-Dosis-MMR-Szenario von 988.836 auf 390.021 IFBA-Einheiten (−60,6 %). Das sind verschiedene Endpunkte. Eine Reduktion um 66,7 % steht für diese Parameter nicht im Original.
Rechenweg und Grenzen offenlegen
Fieberereignisse = Dosen × Fieberquote. Kindliche Fiebertage = Ereignisse × 2. Betreuungstage werden im Ausgangsmodell in gleicher Höhe angesetzt. Erwerbsausfall = kindliche Fiebertage × 54.154 / 216.000. Weitere akute Folgen: 1.617 Einheiten je 800.000 Dosen. Langfristige Komponente = angenommene Fälle × Dosen / 800.000 × 80 Jahre × 365 Tage × 0,5.
Die Zusammenfassung verschiedener Belastungsarten ist eine Bewertungsentscheidung. Die Einheiten sind keine QALYs oder DALYs. Für einen Nettovorteil müsste eine methodisch passende vermiedene Krankheitslast gegenübergestellt werden, nicht nur die trotz Impfung verbliebene Fallzahl.
03 / DER ZUSATZNUTZEN DER NACHWEISPFLICHT
Was bringt die Impfnachweispflicht zusätzlich?
Untersucht wird das Gesetz seit 2020, nicht der gesamte Nutzen der Masernimpfung. Die folgenden Werte stammen aus dem Zentralmodell für fünf Geburtskohorten bis Ende 2024.
Fünf untersuchte Geburtskohorten bis Ende 2024. Nicht pro Jahr. Nicht der Gesamtnutzen der Masernimpfung.
DER MODELLIERTE WIRKUNGSWEG
225.000 beeinflusste Zweitimpfungen. Aber nicht alle zusätzlich.
Eine frühere Impfung kann eine Schutzlücke verkürzen. Sie darf aber nicht wie eine dauerhaft zusätzliche Dosis gezählt werden, wenn sie später ohnehin erfolgt wäre.
75 %25 %
168.750
zeitlich vorgezogene zweite Dosen
56.250
dauerhaft zusätzliche zweite Dosen
Autorenmodell: fünf standardisierte Kohorten à 750.000 Kinder. Keine amtliche Zählung dieser Personen.
ZWEI ANNAHMEN VERÄNDERN
Wie empfindlich ist die Kostenkennzahl?
Diese einfache Variation berechnet den Quotienten aus Ressourcenaufwand und verhinderten Fällen neu – nicht die gesamte epidemiologische Evaluation.
Eigene Sensitivitätsrechnung5,71
Millionen Euro je zusätzlich verhindertem Fall
2,1
modelliert vermiedene Krankenhausaufenthalte
Erwartungswerte, keine gezählten Patienten. Die Kostenkennzahl allein entscheidet nicht über die Rechtmäßigkeit des Gesetzes.
FREIHEITSKANZLEI · SCHLUSSFOLGERUNGEN DER HERAUSGEBERIN
Die zentralen Forderungen der Evaluation.
01
Aufhebung der Nachweispflicht.
Die Freiheitskanzlei fordert, die allgemeine sanktionsbewehrte Masern-Impfnachweispflicht zu beenden. Sie begründet dies mit dem modellierten Zusatznutzen und dem Aufwand.
02
Vorgezogen ist nicht zusätzlich.
75 % früher, 25 % dauerhaft zusätzlich: So ordnet das Zentralmodell die beeinflussten Zweitimpfungen ein. Die Autoren verlangen, diesen Timing-Effekt nicht mit einer gleich großen zusätzlichen Vollimmunisierung gleichzusetzen.
03
Zweitdosis eigenständig begründen.
Die Evaluation fordert für bereits einmal Geimpfte eine individuelle Abwägung des Zusatznutzens. Unter den von ihr untersuchten niedrigen Expositionsbedingungen beurteilt sie die Ausgangsrelation als negativ – nicht ausnahmslos für jede Person.
04
Belastungsärmere Präparate einsetzen.
Die IFBA fordert, stärker reaktogene MMRV-Produkte dort durch Alternativen zu ersetzen, wo dasselbe Präventionsziel erreichbar ist. Ihr kombiniertes Ein-Dosis-MMR-Szenario ergibt rund 63,0 % weniger Fieberereignisse.
Dies sind die Forderungen der Herausgeberin. Die STIKO empfiehlt weiterhin zwei MMR-Dosen bei Kindern; das geltende Nachweisrecht bleibt davon getrennt. ·
DEINE MÖGLICHKEITEN
Ein Brief liegt da. Jetzt brauchst du Klarheit.
Du willst die Nachweispflicht verstehen oder dich gegen eine konkrete Maßnahme wehren? Beginne mit deinem tatsächlichen Stand – nicht mit einem pauschalen Mustersatz.
Teil 1 und Teil 2 bezeichnen hier die zwei redaktionellen Einstiege in das bestehende Gesamtangebot; beide führen auf dessen bestätigte Hauptseite. Keine behaupteten separaten Produkte. Leistungen und Konditionen stehen beim Anbieter. Keine Garantie für Befreiung, Aufnahme oder Bußgeldfreiheit.
Damit deine Gegenwehr nicht an einem falschen Versprechen hängt.
Eine allgemeine Impfablehnung ist keine medizinische Kontraindikation. Neue Gutachten setzen geltendes Recht nicht automatisch außer Kraft. Ein Rechtsbehelf hat nicht immer aufschiebende Wirkung. Bei laufenden Fristen, Bußgeld oder Betretungsverbot kann eine individuelle anwaltliche Prüfung nötig sein.
ZUM MITNEHMEN
Gute Fragen für ein gutes Arztgespräch.
Eine neutrale Checkliste zu Vorgeschichte, Exposition, Produkt, Zeitpunkt und Alternativen. Ohne Diagnosevorgabe. Ohne Datenupload.
DIE BEIDEN ORIGINALAUSARBEITUNGEN
Die Impffolgenabschätzung. Die Evaluation.
Zwei Untersuchungen. Zwei Fragen. Hier sind die vollständigen Dokumente der Freiheitskanzlei – mit Methodik, Berechnungen, Quellen und Anlagen.
Seitenumfang der abgerufenen PDF-Dateien. Herausgeberin: Stiftung Rudulin / Freiheitskanzlei; Autor und Studienleitung: Markus Bönig. Die Original-PDFs öffnen extern.
Inhaltliche Behördenantwort · 28.08.2026
Die EU-Kommission teilt die Prüfthese nicht.
Zu M-M-RVaxPro und ProQuad sieht sie keine neuen Hinweise auf mangelnde Wirksamkeit oder Sicherheit und keinen Anlass für ein Verfahren nach Artikel 20. Die IFG-Schreiben des PEI sind dagegen Verfahrensantworten zum Informationszugang – keine Bestätigung eines Zulassungsmangels.
26 Dokumente. Mit ihrem tatsächlichen Status.
Ausgangsschreiben, Anträge, Anlagen und Antworten. Dokumentationsstand der Ausgangsseite: 08.09.2026.
Nicht alles auf einen Nenner pressen. Erkrankungsrisiko, Impfreaktion und dauerhafte Folge brauchen passende Vergleichsgruppen und Zeiträume.
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Klinische Wirksamkeit · CDC-Richtwerte
Zweite Dosis.Zusatzschutz und Zusatzbelastung.
93%
nach einer Dosis
97%
nach zwei Dosen
Vier Prozentpunkte mehr Wirksamkeit in den CDC-Richtwerten – und eine weitere Impfexposition. Die 93 % und 97 % beziehen sich auf den Schutz gegen Masernerkrankung, nicht auf das jährliche Erkrankungsrisiko.
BEWERTUNG DER FREIHEITSKANZLEI
Bei niedriger Exposition: negative Ausgangsbilanz in der Evaluation.
So beurteilen die Autoren die zweite Dosis bei bereits einmal Geimpften ohne besondere Risikofaktoren unter den untersuchten Bedingungen. Sie verlangen eine konkrete individuelle Nutzenbegründung.
Die STIKO empfiehlt weiterhin zwei MMR-Dosen bei Kindern. Ein Nachteil jeder Zweitdosis wird auch in der Evaluation ausdrücklich nicht behauptet.
Warum die Quellen unterschiedliche Prozentwerte nennen
Hier stehen die CDC-Richtwerte 93 % und 97 %. Die IFBA verwendet für ihre Argumentation etwa 92 % und 98–99 %. Diese Ansätze werden nicht zu einem einzigen Datenwert vermischt. Eine zusätzliche Fieberbelastung ist dosis-, produkt- und altersabhängig; die 108.000 Ereignisse des 800.000-Dosen-Modells sind keine gezählten Zweitdosis-Schäden.
GLEICHE EXPOSITION / RELATIVER RISIKOINDEX
Vier Prozentpunkte. Der Ausgangsschutz zählt.
Im vereinfachten Risikoindex: 100 ohne Impfung, 7 nach einer Dosis, 3 nach zwei Dosen. Das sind rund 57 % weniger verbleibendes relatives Risiko; der absolute Nutzen hängt vom Ausgangsrisiko ab.
100
7
3
Rechenillustration aus 93 % / 97 %. Keine 100 beobachteten Kinder und keine individuelle Prognose.
Originalfassung mit IFBA, historischen Tabellen und Sensitivitäten. Autor und Projektleitung: Markus Bönig. Kein amtlicher Bericht. PDF-Seiten werden ab der ersten Dateiseite gezählt.
Gesamtevaluation der Masern-Nachweispflicht · 2.056 Seiten
Modell / Ausarbeitung · Freiheitskanzlei / Markus Bönig · 01.09.2026 / abgerufene Fassung
Die verlinkte Originaldatei umfasst beim Abruf 2.056 Seiten. Keine behördlich beauftragte Evaluation. Das Portal erschließt Kernergebnisse und Quellen; es ersetzt keine Volltextprüfung jeder Seite.
Amtliche Daten · UK Health Security Agency / ONS · 06.08.2026
Hier genutzt: England und Wales 1940-1995. Gemeldete Erkrankungen und registrierte Todesfälle, keine deutsche Reihe. Todesfälle können späte Folgen einschließen.
Impfquoten in Deutschland · Epidemiologisches Bulletin 50/2025
Amtliche Daten · Robert Koch-Institut · 11.12.2025
Tabelle 1: 87 % erste MMR-Dosis mit 15 Monaten; 78 % zweite mit 24 Monaten (Jahrgang 2022); 92 % mit 72 Monaten (Jahrgang 2018). Nicht dieselbe Kohorte. PDF-Seite 3, gedruckte Seite 5.
Medizinische Fachquelle · Centers for Disease Control and Prevention · Abruf 26.09.2026
Klinische Effektivität gegen Masern: ungefähr 93 % nach einer und 97 % nach zwei Dosen. Studienübergreifende Richtwerte; US-Impfzeitpunkte sind keine deutsche Empfehlung.
Erste Dosis bei 12-23 Monate alten Kindern: etwa ein zusätzlicher Fieberkrampf je 2.300 MMRV-Dosen gegenüber zeitgleichem getrenntem MMR + Varizellen. Risikofenster 7-10 Tage.
Übersicht der Verdachtsmeldungen zu Impfstoffen außer COVID-19. Eine Verdachtsmeldung ist kein festgestellter Kausalnachweis und keine anerkannte Entschädigung.
Kommerzielles Angebot für Dokumentation und standardisierte Kommunikation. Keine Erfolgsgarantie; Arzt entscheidet über medizinische Aussagen. Zwei gesonderte Produkt-URLs für Teil 1 und Teil 2 waren nicht verifizierbar.
Veranstalterseite: 26./27.09.2026, Stadthalle Herrenberg. Programm und Teilnahmebedingungen beim Veranstalter; keine fachliche Zertifizierung durch dieses Portal.
Sicherheitsdaten nach Alter und Dosis. Studienübersicht mit weiteren Primärstudienverweisen; keine pauschale Übertragung aller Erstimpfrisiken auf zweite Dosen.
MMR und Autismus: dänische Kohorte mit 657.461 Kindern
Primärstudie · Hviid et al. / Annals of Internal Medicine · 2019
Adjustierte Hazard Ratio 0,93 (95%-KI 0,85-1,02), kein erhöhtes Autismusrisiko. Finanzierung laut Publikation: Novo Nordisk Foundation und dänisches Gesundheitsministerium. Registerstudie, keine Einzelaktenprüfung.
Die Kommission sieht keine neuen Hinweise auf mangelnde Wirksamkeit oder Sicherheit und keine Notwendigkeit für ein Artikel-20-Verfahren. Beide Originalbriefe enthalten.
Amtliche Länderzusammenstellung Nationale Lenkungsgruppe Impfen (NaLI) April 2021 (Tabellenstand)
306 Anerkennungen im Zeitraum 2009–2019 über alle erfassten Impfungen, ohne MMR/MMRV-Aufschlüsselung. Das entspricht rund 28 Anerkennungen pro Jahr im Mittel, nicht einer jährlichen Masernimpfstoff-Schadensrate. Anerkennungs-, Antrags- und Impfjahr müssen nicht übereinstimmen.
Meldungen dienen der Signaldetektion. Individuelle Abklaerung und Behandlung erfolgen aerztlich. Ueber Anerkennungsantraege entscheidet die zustaendige Landesbehoerde, nicht das PEI.
Masern-Alarm ist ein Informationsangebot der Freiheitskanzlei. Die Herausgeberin veröffentlicht die Ausgangsausarbeitungen und bietet auch den verlinkten Masern-Impfblocker an. Diese Verbindung ist offengelegt.
Was diese Seite nicht ist
Keine individuelle ärztliche oder anwaltliche Beratung. Kein amtlicher Live-Datendienst. Kein Ersatz für die Untersuchung und Prüfung eines konkreten Falls.
Was lokal bleibt
Suche, Diagramme und Modellrechner laufen im Browser. Keine Konten, kein Tracking und kein Upload von Gesundheitsdaten. Externe Quellen werden erst beim Anklicken geöffnet.
Hinweise zu dieser Dateifassung
Version 5: größere Kernaussagen, frühe Hilfeverweise, direkter Zugang zu beiden Ausarbeitungen und ein Produkt-/Dosisvergleich. Alle bisherigen Fotos, Jahresreihen und zentralen Modellparameter bleiben erhalten. Bei den Impfstoffen ist MMR gemeint, nicht mRNA. Die Originalparameter ergeben 25,9 % beziehungsweise 63,0 % weniger Fieberereignisse und 60,6 % weniger IFBA-Gesamtlast im kombinierten Szenario; nicht 66,7 %.
MASERN-ALARM
Informiert sein. Selbst entscheiden. Nicht allein bleiben.